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Ein bemerkenswertes Phänomen, unter welchem viele Männer leiden, ist die Entwicklung eines weiblichen Brustdrüsengewebes. Was ästhetisch als unattraktiv empfunden werden kann, führt in manchen Fällen zu Minderwertigkeitskomplexen und Problemen mit dem allgemeinen Selbstvertrauen. Besonders wenn eine Gynäkomastie in der Jugend auftritt, kann diese zu Häme und Spott führen, was bleibende Schäden bei der Persönlichkeitsentwicklung hinterlassen kann.

Die Entwicklung einer Männerbrust wird in der medizinischen Fachsprache als Gynäkomastie bezeichnet und unterscheidet sich in physiologischer (Störung des hormonellen Gleichgewichts durch “Eigeneinwirkung”) und pathologischer (Hinweise auf Erkrankung) Hinsicht. Eine Lipomastie hingegen ist eine reine Ansammlung von Fettgewebe und unterscheidet sich stark bezüglich fehlender Entwicklung von weiblichem Brustdrüsengewebe von der Gynäkomastie.

GYNO-WAS? 

Wer die Einleitung als zu medizinisch empfunden hat und sie mit vielleicht schon mit einem Wikipedia Artikel abgleichen möchte, dem sei mit einer einfachen Erklärung geholfen. Männer, wie auch Frauen besitzen beide einen gewissen Anteil von Testosteron und Östrogen wobei Ersteres das männliche und Zweiteres das weibliche Sexualhormon (Androgen) ist. Überwiegt ein gewisser Anteil dieser Hormone, definiert dieser geschlechtliche Merkmale wie z.Bsp. Brustdrüsen oder Stimmbruch etc.

MÄNNERSTIMMEN IN DER DAMENWELT

Besonders in der Bodybuilding (und auch der Bikini) Szene, häuft sich der Gebrauch von Steroiden und Medikamenten. Weibliche Fitnessmodels nutzen beispielsweise exogen zugeführtes Testosteron, um einen tiefen Fettgehalt zu erreichen welcher naturbedingt gar nicht erreicht werden kann. Minimale Dosen ermöglichen es diesen Damen, die Grenze des Fettgehalts zu über- bzw. unterschreiten. Bei falscher bzw. zu hoch dosierter Anwendung, kann das männliche Androgen das weibliche übertrumpfen, was bei den Konsumentinnen Stimmbrüche und Bartwuchs verursachen kann.

Das gleiche Bild zeichnet sich beim Mann, der bei einer falschen Anwendung von Steroiden Gefahr läuft, dass das weibliche Androgen erhöht produziert bzw. aus dem überschüssigen Testosteron umgewandelt wird. Der Körper hat durch das Durcheinander im Hormonhaushalt das Gefühl, dass er eine Frau ist bzw. wird. Die Gynäkomastie ist hier möglicherweise vorprogrammiert.

ERHÖHTER FETTGEHALT

Nimmt der Fettanteil bei einem sinkenden Testosterongehalt beim Mann im Alter stark zu, fördert dies die Produktion des Enzyms Aromatase. Aromatase besitzt die Möglichkeit, Testosteron in Östrogen zu verwandeln, was ebenfalls einen “Gyno” zur Folge haben kann. Liegt es lediglich bei einer erhöhten Fetteinlagerung im Brustbereich, ist wie anfangs erwähnt “nur” von der Lipomastie die Rede, welche durch Training und einer radikalen Ernährungsumstellung wieder verschwinden kann.

OP ODER NICHT? 

Bevor man sich gleich unters Messer legen möchte, sollte man alle Abklärungen im Voraus tätigen. Handelt es sich in meinem Fall um eine Gynäkomastie oder einer Lipomastie? Kann ich mit Training und Ernährung Abhilfe schaffen oder muss die sich entwickelte Brustdrüse operativ entfernt werden?

Bei Frauen ist diese Fragestellung schon schwieriger da ein kantiges Gesicht, Bartwuchs und ein Stimmbruch nicht mehr wirklich rückgängig gemacht werden kann. Der Griff zu Steroiden in der Fitnesswelt der Damen sollte meines Erachtens gar nicht erst stattfinden, wobei in der männlichen Hemisphäre die Nutzung selbiger auch fragwürdig ist. Dies jedoch ist ein anderes Thema mit einem weiter reichenden Spektrum..

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