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Autor: Gregory Dzemaili

Ich betreibe jetzt seit mittlerweile 2 Jahren meinen YouTube Channel und lade mit einem regelmässigen Schedule von 2x pro Woche jeden Dienstag und Freitag Videos hoch.

Mit meinen 2 Jahren und knapp 300 Videos bezeichen ich mich als fortgeschrittenen Anfänger, der noch viel zu lernen hat.

 

Wieso YouTube?

 

Die Gründe wieso ich einen YouTube Channel seit 2 Jahren regelmässig verfolge sind schnell erklärt:

1 – Ich verstehe als Selbständiger die Notwendigkeit, ein ausschlaggebendes Standbein als Omnichannel in der Wirtschaft der Zukunft aufzubauen

2 – Ich möchte mit meinen Videos anderen Menschen helfen und folge damit unserem Credo

Ich bewege mich als Personal Trainer mit eigenem Studio im Bereich YouTube Fitness; was meinen gelernten Lektionen vielleicht teilweise individuelle Charakteristik verleiht.

 

TV vs. YouTube Qualität

 

Eine kürzliche Reflektion in meinem Review über die SRF Doku “Homo Perfectus – die Selbstoptimierer” liess mich auf einen interessanten, wirtschaftlichen Ansatz stossen.

Wie kommt es, dass die Qualität von grossen und erfolgreichen YouTube Channels um einiges besser ist als diejenige von TV-Sendern?

Diese Frage konnte ich mithilfe meiner Erkenntnis und dem angesammelten Wissen über die Grundlagen der Wirtschaft durch Thomas Sowells Buch “Basic Economics” beantworten.

Dazu ein Auszug aus dem Blog Post Review:

Grundsätzlich war mir die Dokumentation ehrlich gesagt zu langweilig und liess mich gleichzeitig erkennen, dass ich mich mittlerweile an das Informationsdumping und den Qualitätsstandard meiner favorisierten YouTube Channels gewöhnt habe.

 

Da die Konkurrenz auf der zweitgrössten Suchmaschine immens gross ist, erkenne ich ebenfalls einen interessanten, wirtschaftlichen Aspekt.

 

Der Anreiz für YouTube Creators grossartigen Content liefern zu müssen ist aufgrund des schieren Übermasses an Angebot definitiv gegeben.

 

Dieses endlose Angebot an Material und Konkurrenz ist im Vergleich dazu bei einem Fernsehsender viel geringer was sich meinen Erkenntnissen zu Folge auch in der fehlenden Qualität widerspiegelt.

“YouTube ist kein Sprint sondern ein Marathon”

Top 10 Lektionen von YouTube

 

  1. Die Wichtigkeit der Kunst eines aussagekräftigen Thumbnails
  2. So schnell wie möglich auf den Punkt zu kommen
  3. Regelmässiges Upload Schedule
  4. Eine Nische finden und dieser treu bleiben
  5. Mehrwert durch regelmässigen Content bieten
  6. Skills in Aufnahme und Bearbeitung zu verbessern
  7. In Form zu bleiben als Trainer und Trainierender zugleich (context-spezifisch)
  8. Kein Futter für Internt Memes bieten/ Internet Kultur kennenlernen
  9. Videos posten mit persönlicher, 100%iger Identifikation
  10. Auffindbar werden durch auf Keywords basierenden Content

Bonus Tipp: Geduld ist alles! YouTube ist ein Marathon und kein Sprint!

Zu Punkt 9 möchte ich kurz etwas erwähnen.

Im Jahr 2016 (kurz nach der Gründung meines YT Channels) hatte ich ein, für meine Verhältnisse virales Video welches mir ziemlich schnell über 100 neue Subs gebracht hat.

Als Starter Channel war das ein kleiner “Erfolg” für mich, den ich jedoch nicht weiterführen konnte bzw. “wollte”.

Aufgrund dieses Videos entwickelte sich meine Comment Section (für was YouTube ja leider bekannt ist) in einen Sumpf von destruktiver Kritik und sinnlosem Gelaber.

Da ich dies vermeiden und somit kein neuer Drama-Fitness-Gossip-YouTube Channel werden wollte, nahm ich ziemlich schnell eine Richtungswechsel vor.

Ich wollte um alles in der Welt eine solche Comment Section vermeiden und konzentrierte mich also auf “relevanteren” YouTube Fitness Content, der auch einen Mehrwert bieten kann.

Die Folge war, dass mein Channel die nächsten eineinhalb Jahre eine unglaubliche Durststrecke mitmachen musste.

Der Höhepunkt dieser Durststrecke waren 2 Subs pro Monat im Juli 2017.

Als ich endlich realisiert habe, wie wichtig Punkt 10 für neue YT Channels ist, kam nach dessen Umsetzung ein paar Monate später ein starkes Wachstum für meine Verhältnisse und es hält kontinuierlich an.

Statistiken Oktober 2018

Statistiken Oktober 2018

 

Die wichtigste Erfahrung

 

Wenn ich von allen Punkten den wichtigsten bewerten müsste, dann wäre das der Bonus Tipp!

Wenn du ernsthaft einen YT Channel starten möchtest, benötigst du den Durchhaltewillen von Bear Gryllz und die Ausdauer eines Marathonläufers.

Wer auf die Schnelle mit YouTube Geld verdienen möchte, ist garantiert fehl am Platz; besonders nach dem Advent der berühmt berüchtigten Adpocalypse.

 

Einfluss durch die zweitgrösste SE der Welt

 

Mit meinem YouTube Channel Geld zu verdienen ist nicht das eigentliche Ziel was nicht bedeutet, dass ich die wirtschaftlichen Aspekte komplett ausser Acht lasse.

Vielmehr geht es mir darum in der heutigen, digitalen Welt ein beträchtliches Mass an Einfluss zu gewinnen um Veränderungen (besonders im Fitnessbereich) voran zu treiben.

Ebenfalls weiss ich um die Wichtigkeit des Standbeins in der neuen Wirtschaft, was ich bereits eingangs erwähnt habe.

Im Gegensatz zu anderen Social Media Channels wie Facebook oder Instagram, ist der Aufbau eines Publikums (in Form von Abonnenten) ein langwieriger und schwerer Prozess.

Ein weiterer Unterschied ist das “Instant-Gratification”- Format im Vergleich zu Insta & Co.; also eine sofortige Gratifikation in Form einer Antwort wie z.B. ein Like oder Comment.

Diese Turbo-Gratifikation die grösstenteils für ein erhebliche Suchtpotential der gängigen und bekannten sozialen Kanäle verantwortlich ist, findet man im Anfangsstadium bei YouTube vergeblich.

Auf der zweitgrösste Search Engine der Welt, die von der grössten Search Engine der Welt (Google) verwaltet und geführt wird, ist der Kampf des Aufbaus eines Publikums weit mehr wert und wird sich eines Tages auszahlen.

Den Spot für den silbernen YouTube Play Button habe ich bereits vorreserviert. 🙂

 

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